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Studien / Remote Viewing / The nature and varieties of felt presenc…

Die vielen Gesichter unsichtbarer Gegenwart

J. Allan Cheyne, Todd A. GirardConsciousness and Cognition, 2007 Peer-Reviewed
Inhalt dieser Studie
✦ Stell dir vor …

Hast du schon einmal das Gefühl gehabt, jemand würde hinter dir stehen, obwohl du völlig allein warst?

Das Gefühl einer unsichtbaren Präsenz tritt in verschiedenen psychologischen Varietäten auf.

Worum geht es?

Methodik

Theoretische Analyse und wissenschaftlicher Kommentar als Antwort auf frühere Forschung zur Phänomenologie der gefühlten Anwesenheit

Ergebnisse

Konzeptuelle Klärung von Taxonomien der Erfahrung gefühlter Anwesenheit und ihrer psychologischen Eigenschaften

Wie gut ist die Evidenz?

Anekdotisch5/100
AnekdotischVorläufigSolideStarkÜberwältigend

Befürworter argumentieren, dass Erlebnisse einer gefühlten Präsenz echte veränderte Bewusstseinszustände mit konsistenten phänomenologischen Merkmalen darstellen, die einer systematischen Klassifizierung wert sind. Skeptiker, einschließlich Nielsen, warnen davor, diese Erlebnisse als distinkte Kategorien zu überinterpretieren, und vermuten, dass sie stattdessen gemeinsame Artefakte der Physiologie von Schlafparalyse oder Suggestibilität widerspiegeln könnten, eher als einzigartige kognitive Phänomene, die eine spezielle Taxonomie erfordern.

↔ Interpretationsspektrum

Mainstream: Gefühlte Präsenz ist eine gut dokumentierte Halluzination während der Schlafparalyse mit bekannten neurologischen Korrelaten im Schlafenlappen. Moderat: Diese Erlebnisse repräsentieren echte anomale Wahrnehmungen, die einfache reductionistische Modelle herausfordern und komplexe Bewusstseinszustände suggerieren. Grenzbereich: Gefühlte Präsenz deutet auf tatsächliche spirituelle oder nicht-physische Entitäten hin, die mit dem menschlichen Bewusstsein interagieren können.

Häufiges Missverständnis

Viele nehmen an, dass das Gefühl einer unsichtbaren Präsenz die Existenz von Geistern oder Spiriten beweist. Diese Arbeit diskutiert diese Erlebnisse als psychologische Phänomene im Zusammenhang mit Schlafzuständen und Bewusstsein, nicht als Beweis für das Paranormale.

Überzeugungskraft-Check
2 von 5 Kriterien erfüllt
Erfüllt2/5
Große Stichprobe (N>100)
Peer-reviewed Fachzeitschrift
Repliziert
Signifikanter Effekt
DOI vorhanden

Um zu belegen, ob Erlebnisse einer gefühlten Präsenz distinkte psychologische Kategorien darstellen, wären groß angelegte phänomenologische Studien erforderlich, die spezifische Erlebnismerkmale Echtzeit-Neuromarkern während Schlafparalyse-Episoden zuordnen. Dieser theoretische Beitrag liefert konzeptuelle Klarheit und definitorische Präzision für die Debatte, aber keine empirischen Belege für oder gegen spezifische Klassifizierungen dieser Erlebnisse.

Die Autoren untersuchen die Natur und die Varietäten von Erlebnissen einer gefühlten Präsenz und bieten eine theoretische Antwort auf Kritik bezüglich ihrer Klassifizierung und phänomenologischen Eigenschaften.

Position: Gemischt

Begriffe verstehen

📖
Gefühlte Präsenz
Das starke Gefühl, dass jemand oder etwas in der Nähe ist, das oft während der Schlafparalyse oder extremen Stresszustände auftritt, obwohl physisch niemand dort ist.
📖
Schlafparalyse
Eine vorübergehende Unfähigkeit, sich zu bewegen oder zu sprechen, beim Einschlafen oder Aufwachen, oft begleitet von lebhaften Halluzinationen und dem Gefühl einer Präsenz.

Was diese Studie behauptet

Interpretationen

Frühere taxonomische Rahmenwerke der gefühlten Präsenz erfordern theoretische Verfeinerungen, um die gesamte Bandbreite der Erlebnismerkmale zu erfassen

weak

Erlebnisse einer gefühlten Präsenz konstituieren distinkte phänomenologische Varietäten mit spezifischen psychologischen Signaturen

weak

Implikationen

Phänomene der gefühlten Präsenz repräsentieren legitime Objekte wissenschaftlicher Studien innerhalb der Bewusstseins- und Kognitionsforschung

moderate

Diese Zusammenfassung dient der allgemeinverständlichen Information über aktuelle Forschung. Sie stellt keinen medizinischen Rat dar. Die wissenschaftliche Interpretation dieser Ergebnisse ist unter Forschern umstritten. Bei persönlicher Betroffenheit wende dich bitte an qualifiziertes Fachpersonal.