Telepathie: Warum Kinder die besseren Medien sind
Inhalt dieser Studie
Warum fehlen Kinder in der Paranormal-Forschung?
Stell dir vor, ein siebenjähriges Kind erzählt seinen Eltern von einem lebhaften Traum, der später scheinbar mit realen Ereignissen übereinstimmt, oder ein Kind, das immer weiß, wann Oma gleich anrufen wird. Während Parapsychologie-Forscher jahrzehntelang Erwachsene in Laborumgebungen untersucht haben, haben sie weitgehend die Bevölkerungsgruppe übersehen, die möglicherweise die faszinierendsten Hinweise liefert. Die Forscherin Donna Thomas bemerkte diese eklatante Lücke und stellte eine provokante Frage: Was, wenn wir die Hälfte der Geschichte verpassen, indem wir die Erfahrungen von Kindern völlig ignorieren?
Forscherin argumentiert, dass Kinder als aktive Teilnehmer in Parapsychologie-Studien einbezogen werden sollten.
Trotz jahrzehntelanger Parapsychologie-Forschung mit Erwachsenen bleiben paranormale Erfahrungen von Kindern weitgehend unerforscht. Die Forscherin Donna Thomas bemerkte diese Lücke und begann zu hinterfragen, warum eine ganze Bevölkerungsgruppe übersehen wird. Ihre Analyse von 2022 deutet darauf hin, dass das Problem tiefer geht als ein einfaches Übersehen—es könnte grundlegende Vorurteile in der Art widerspiegeln, wie Paranormal-Forschung durchgeführt wird.
Die Parapsychologie-Forschung hat Kinder systematisch ausgeschlossen, obwohl sie häufig über ungewöhnliche Erfahrungen berichten, wodurch möglicherweise wichtige Daten aufgrund veralteter Forschungsansätze übersehen werden.
Kernerkenntnisse
- Thomas fand heraus, dass Kinder systematisch in der Parapsychologie-Forschung fehlen, obwohl sie paranormale Erfahrungen haben.
- Sie argumentiert, dass diese Ausgrenzung von traditionellen Forschungsmethoden herrührt, die Teilnehmer als passive Subjekte und nicht als aktive Akteure behandeln.
- Ihre eigene Forschung mit Kindern erzeugte andere Arten von Daten, wenn Kinder als Mitarbeiter und nicht als Testpersonen behandelt wurden.
Worum geht es?
Thomas führte eine theoretische Analyse bestehender Parapsychologie-Forschung durch, um Ausgrenzungsmuster zu identifizieren. Sie untersuchte die Literatur, um zu dokumentieren, wie Kinder in den meisten Studien fehlen, trotz anekdotischer Berichte über ihre paranormalen Erfahrungen. Sie zog auch Verbindungen zwischen der Ausgrenzung von Kindern und der Unterrepräsentation von Forscherinnen in diesem Bereich. Zusätzlich reflektierte sie ihre eigenen Forschungserfahrungen mit Kindern, um zu veranschaulichen, wie unterschiedliche methodische Ansätze verschiedene Arten von Daten hervorbringen.
Theoretische Arbeit, die für neue Forschungsansätze mit Kindern in der Parapsychologie argumentiert, inklusive Diskussion der Forschungserfahrungen des Autors.
Der Artikel schlägt methodische Änderungen vor und diskutiert, wie unterschiedliche Forschungsansätze mit Kindern unterschiedliche Arten von Daten über paranormale Erfahrungen liefern.
Wie gut ist die Evidenz?
Das Paper zitiert nur 3 andere Studien, was die begrenzte Forschungsaufmerksamkeit widerspiegelt, die dieses methodische Problem im Bereich der Parapsychologie erhalten hat.
Dies ist ein theoretisches Positionspapier und keine empirische Studie, daher gelten traditionelle Qualitätsmaßstäbe nicht. Es wurde nicht präregistriert (das bedeutet, kein Analyseplan wurde vorher eingereicht), beinhaltete keine experimentellen Kontrollen und berichtet keine statistischen Effekte. Das Paper ist in einer spezialisierten Parapsychologie-Zeitschrift veröffentlicht und präsentiert die Argumente der Autorin basierend auf Literaturübersicht und persönlicher Forschungserfahrung. Die Stärke liegt darin, eine wichtige Lücke im Feld zu identifizieren, während die Begrenzung der Mangel an systematischen Daten ist, um die Behauptungen über die Ausgrenzung von Kindern oder die Wirksamkeit alternativer Methoden zu stützen.
Dies ist reine theoretische Arbeit ohne empirische Daten oder systematische Analyse bestehender Forschungsmuster. Die Behauptungen über patriarchalen Ausschluss entbehren quantitativer Belege und beruhen stark auf ideologischer Interpretation. Das Paper bietet keine konkreten methodologischen Alternativen oder Validierung vorgeschlagener Ansätze.
Mainstream: Die Ausgrenzung von Kindern aus der Parapsychologie-Forschung ist aufgrund entwicklungsbedingter und ethischer Überlegungen angemessen. Moderat: Die Einbeziehung von Kindern könnte wertvolle Daten liefern, wenn angemessene Schutzmaßnahmen und altersgerechte Methoden entwickelt werden. Frontier: Kinder könnten natürlicher auf paranormale Phänomene eingestellt sein und ihre Ausgrenzung stellt eine grundlegende Voreingenommenheit in der Bewusstseinsforschung dar.
Missverständnis: Kinder können nicht sinnvoll an wissenschaftlicher Forschung teilnehmen. Realität: Dieses Paper argumentiert, dass Kinder aktive Mitarbeiter in der Forschung sein können, wenn angemessene Methoden verwendet werden, und möglicherweise einzigartige Einblicke in paranormale Erfahrungen bieten.
Um diese Frage zu klären, wären systematische Umfragen nötig, die paranormale Erfahrungen von Kindern dokumentieren, Vergleichsstudien, die verschiedene Forschungsmethoden mit Kinderteilnehmern testen, und der Nachweis, dass kinderinklusive Ansätze zuverlässigere oder aufschlussreichere Daten liefern. Dieses Paper bietet den theoretischen Rahmen für solche Forschung, liefert aber noch nicht die empirischen Belege.
Ich plädiere für die Einbeziehung von Kindern in die Parapsychologie-Forschung, aber mit einem Vorbehalt – als aktive Akteure, nicht als passive Objekte.
Position: Gemischt
Was bedeutet das?
Der faszinierendste Aspekt ist die Möglichkeit, dass wir paranormale Phänomene mit einer Hand auf dem Rücken erforscht haben und dabei möglicherweise eine ganze Dimension menschlicher Erfahrung übersehen. Was, wenn die natürlich andere Beziehung von Kindern zur Realität Schlüssel zum Verständnis des Bewusstseins selbst birgt?
Es ist wie wenn Kinderperspektiven oft in Erwachsenengesprächen über ihre eigenen Erfahrungen übersehen werden—diese Forscherin argumentiert, dass dasselbe in der Paranormal-Forschung passiert, wo Kinderstimmen in Studien über Phänomene fehlen, die sie tatsächlich erleben könnten.
Diese Studie veranschaulicht, wie die Personen, die wir in die Forschung einbeziehen oder ausschließen, grundlegend prägen können, was wir entdecken—die Methodik selbst wird Teil der Botschaft.
Begriffe verstehen
Was diese Studie behauptet
Ergebnisse
Kinder fehlen in der zeitgenössischen Parapsychologie-Forschung, obwohl sie paranormale Erfahrungen haben
weakMethodik
Forschung mit Kindern als aktive Akteure erzeugt andere Arten von Bedeutungen und Daten über paranormale Erfahrungen
weakInterpretationen
Es gibt Übereinstimmungen zwischen fehlenden Kindern und abwesenden Forscherinnen in der Parapsychologie
weakTraditionelle Forschungsmethoden, die in patriarchalen Systemen verwurzelt sind, könnten die Ausgrenzung von Kindern und Forscherinnen erklären
weakDiese Zusammenfassung dient der allgemeinverständlichen Information über aktuelle Forschung. Sie stellt keinen medizinischen Rat dar. Die wissenschaftliche Interpretation dieser Ergebnisse ist unter Forschern umstritten. Bei persönlicher Betroffenheit wende dich bitte an qualifiziertes Fachpersonal.