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Studien / Mikro-Psychokinese (RNG) / Manifestations of Irrational Thinking in…

Neurosen: Aberglaube stärker als gedacht

Ildar R. AbitovKnE Life Sciences, 2018 Peer-ReviewedN = 100
Inhalt dieser Studie
✦ Stell dir vor …

Machen psychische Probleme Menschen abergläubischer?

Stell dir vor, du gehst in eine psychiatrische Klinik, wo Forscher Patienten eine ungewöhnliche Frage stellen: Glaubst du, dass du Gegenstände mit deinen Gedanken bewegen kannst? Eine russische Studie untersuchte 50 Menschen, die wegen Angststörungen und Depressionen behandelt wurden, und verglich ihre Überzeugungen zu Psychokinese, Telepathie und Aberglauben mit gesunden Personen. Die Daten zeigten ein auffälliges Muster, das unser Verständnis der Beziehung zwischen psychischer Gesundheit und paranormalen Überzeugungen herausfordert.

Hospitalisierte neurotische Patienten glaubten stärker an psychische Kräfte als gesunde Menschen.

Russische Forscher wollten verstehen, wie psychische Gesundheit den Glauben an das Paranormale beeinflusst. Sie untersuchten 50 Patienten, die wegen neurotischer Störungen in einem Krankenhaus in Kasan behandelt wurden, und verglichen sie mit 50 gesunden Freiwilligen. Diese Studie wurde in einem russischen kulturellen Kontext durchgeführt, was die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf andere Bevölkerungsgruppen einschränken könnte.

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Menschen mit neurotischen Störungen zeigten deutlich stärkere Überzeugungen zu psychischen Fähigkeiten wie Psychokinese und Levitation im Vergleich zu psychisch gesunden Personen.

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Kernerkenntnisse

  • Patienten mit neurotischen Störungen erzielten signifikant höhere Werte beim Glauben an psychische Fähigkeiten wie Psychokinese und Levitation.
  • Sie zeigten auch mehr abergläubische Denkmuster und neigten eher dazu, aktive Schritte zur Lösung ihrer Probleme zu unternehmen als gesunde Personen.

Worum geht es?

Die Forscher gaben beiden Gruppen Fragebögen, die ihren Glauben an paranormale Phänomene wie Psychokinese, ihr abergläubisches Denken und ihre Problemlösungsstrategien maßen. Die Patienten füllten die Umfragen während ihrer Behandlung in der Psychotherapie-Abteilung des Krankenhauses aus. Die gesunde Kontrollgruppe hatte keine Vorgeschichte neurotischer Störungen oder früherer Therapien.

Methodik

Forscher verglichen den Glauben an paranormale Phänomene und Aberglauben zwischen hospitalisierten neurotischen Patienten und gesunden Personen mittels standardisierter Fragebögen.

Ergebnisse

Neurotische Patienten zeigten einen signifikant höheren Glauben an psychische Fähigkeiten wie Psychokinese und stärkeres abergläubisches Denken im Vergleich zur Kontrollgruppe.

Wie gut ist die Evidenz?

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Die Studie umfasste insgesamt 100 Teilnehmer (50 Patienten, 50 Kontrollpersonen) — eine moderate Stichprobengröße für diese Art psychologischer Forschung. Keine spezifischen Prozentsätze oder Effektgrößen wurden in der verfügbaren Zusammenfassung berichtet.

Vorläufig25/100
AnekdotischVorläufigSolideStarkÜberwältigend

Befürworter dieser Forschung argumentieren, sie zeige wichtige Verbindungen zwischen psychologischer Verletzlichkeit und übernatürlichen Überzeugungen auf und könne Therapeuten helfen, ihre Patienten besser zu verstehen. Skeptiker weisen darauf hin, dass Korrelation keine Kausalität beweist — vielleicht neigen Menschen mit bestimmten Persönlichkeitsmerkmalen sowohl zu neurotischen Symptomen als auch zu paranormalen Überzeugungen. Andere stellen in Frage, ob die Ergebnisse einer russischen Krankenhausstichprobe allgemein auf andere Kulturen und Bevölkerungsgruppen anwendbar sind.

↔ Interpretationsspektrum

Mainstream: Dies spiegelt bekannte Muster wider, bei denen psychische Belastung mit magischem Denken und Kontrollbedürfnis korreliert. Moderat: Die Ergebnisse deuten auf interessante Verbindungen zwischen psychischer Gesundheit und Glaubenssystemen hin, die weitere Untersuchungen rechtfertigen. Grenzbereich: Dies könnte darauf hindeuten, dass Menschen in psychischer Not offener dafür sind, echte paranormale Phänomene wahrzunehmen.

Häufiges Missverständnis

Diese Studie beweist nicht, dass psychische Probleme paranormale Überzeugungen verursachen oder dass solche Überzeugungen notwendigerweise schädlich sind. Sie zeigt nur eine Korrelation — die Beziehung könnte in beide Richtungen wirken oder beide könnten von anderen Faktoren beeinflusst werden.

Überzeugungskraft-Check
2 von 5 Kriterien erfüllt
Erfüllt2/5
Große Stichprobe (N>100)
Peer-reviewed Fachzeitschrift
Repliziert
Signifikanter Effekt
DOI vorhanden

Um Kausalität zu etablieren, bräuchten Forscher Längsschnittstudien, die Menschen über die Zeit verfolgen, experimentelle Interventionen oder großangelegte Replikationen in verschiedenen Kulturen. Diese Studie liefert nützliche Korrelationsdaten, kann aber nicht bestimmen, ob psychische Belastung zu paranormalen Überzeugungen führt, umgekehrt, oder beide von anderen Faktoren herrühren.

Die erhobenen Daten zeigen, dass Patienten mit neurotischen Störungen eher dazu neigen, an psychische Fähigkeiten (wie Psychokinese oder Levitation) zu glauben und verschiedene abergläubische Überzeugungen zu haben.

Position: Gemischt

Was bedeutet das?

Das faszinierendste Ergebnis war, dass Patienten mit Angst und Depression nicht nur abergläubischer waren—sie glaubten spezifisch stärker an aktive psychische Fähigkeiten wie das Bewegen von Gegenständen mit ihren Gedanken. Dies deutet darauf hin, dass unser Gehirn möglicherweise darauf programmiert ist, übernatürliche Erklärungen zu suchen, wenn herkömmliche Bewältigungsmechanismen unzureichend erscheinen.

Denken Sie daran, wie Stress jemanden dazu bringen könnte, eher auf Holz zu klopfen oder es zu vermeiden, unter Leitern hindurchzugehen — diese Studie deutet darauf hin, dass Menschen mit Angst und neurotischen Symptomen eher dazu neigen, an übernatürliche Erklärungen für Ereignisse zu glauben.

Wenn sich diese Ergebnisse in größeren Studien bestätigen, könnten sie die Art und Weise verändern, wie Fachkräfte für psychische Gesundheit Behandlungen angehen, indem sie möglicherweise Diskussionen über übernatürliche Überzeugungen als therapeutische Werkzeuge einbeziehen, anstatt sie als zu eliminierende Symptome zu betrachten. Dies könnte auch darauf hindeuten, dass paranormale Erfahrungen, die von belasteten Personen berichtet werden, eine differenziertere Untersuchung verdienen, anstatt automatisch abgetan zu werden. Die Forschung deutet auf tiefere Fragen darüber hin, wie das menschliche Bewusstsein die Realität verarbeitet, wenn es unter psychischem Stress steht.

Wonder Score
4/5
Erstaunlich
🎓
Wissenschafts-Tipp

Diese Studie zeigt die Wichtigkeit von Kontrollgruppen — durch den Vergleich von Patienten mit gesunden Personen können Forscher Unterschiede identifizieren, die übersehen werden könnten, wenn nur eine Gruppe allein untersucht wird.

Begriffe verstehen

📖
Neurotische Störungen
Psychische Erkrankungen mit Angst, Depression oder zwanghaften Gedanken, die Leiden verursachen, aber nicht den Realitätsbezug verlieren lassen
📖
Korrelation vs. Kausalität
Wenn zwei Dinge zusammen auftreten (Korrelation), bedeutet das nicht, dass eines das andere verursacht — beide könnten von etwas völlig anderem verursacht werden

Was diese Studie behauptet

Ergebnisse

Patienten mit neurotischen Störungen zeigen höhere Werte bei abergläubischen Überzeugungen als die Kontrollgruppe

moderate

Patienten mit neurotischen Störungen neigen eher dazu, an psychische Fähigkeiten wie Psychokinese und Levitation zu glauben als gesunde Kontrollpersonen

moderate

Neurotische Patienten zeigen höhere Werte für Verhaltens-Coping, was darauf hinweist, dass sie dazu neigen, bestimmte Handlungen zur Problemlösung zu unternehmen

moderate

Neurotische Patienten haben höhere Werte bei der Verhaltensbewältigung, das heißt, sie neigen dazu, spezifische Handlungen zur Problemlösung zu unternehmen

moderate

Diese Zusammenfassung dient der allgemeinverständlichen Information über aktuelle Forschung. Sie stellt keinen medizinischen Rat dar. Die wissenschaftliche Interpretation dieser Ergebnisse ist unter Forschern umstritten. Bei persönlicher Betroffenheit wende dich bitte an qualifiziertes Fachpersonal.