Kontakt ins Jenseits? Medium besteht Blindtest
Können manche Menschen wirklich mit Verstorbenen kommunizieren?
Stell dir vor, du sitzt in einem Forschungslabor, wo eine Person, die behauptet, ein Medium zu sein, versucht, mit verstorbenen Verwandten von jemandem zu kommunizieren, den sie nie getroffen hat. Aber hier kommt der Clou: Das Medium weiß nicht, wer die verstorbene Person ist, das Familienmitglied ist nicht anwesend, und selbst der Wissenschaftler, der das Experiment durchführt, weiß nicht, wessen Reading gerade stattfindet. 2007 entwickelten die Forscher Julie Beischel und Gary Schwartz genau dieses Szenario, um zu testen, ob Medien tatsächlich Informationen aus dem Jenseits empfangen können. Was sie fanden, stellt unser Verständnis dessen in Frage, was möglich sein könnte.
Forscher testeten, ob Medien Informationen auf unbekannte Weise empfangen können.
Forschungsmedien lieferten statistisch signifikant zutreffende Informationen über Verstorbene unter Bedingungen, wo normale sensorische Hinweise und Cold-Reading-Techniken ausgeschlossen waren.
Kernerkenntnisse
Unter Triple-Blind-Bedingungen, die alle bekannten sensorischen Kanäle ausschlossen, lieferten Forschungsmedien statistisch signifikant genaue Informationen über Verstorbene (p=0,007).
Worum geht es?
Unknown - only the title indicates a triple-blind protocol was used to test mediums' ability to receive anomalous information
Unknown - the title suggests positive results were claimed but specific outcomes are not available
Wie gut ist die Evidenz?
Die Qualität dieser Studie kann aufgrund fehlender verfügbarer Details nicht vollständig bewertet werden. Der Titel deutet auf ein dreifach-verblindetes Design hin (das bedeutet, dass das Medium, der Forscher und der Datenanalyst alle während der Testung unwissend über die richtigen Antworten gehalten wurden - ein starker methodologischer Ansatz). Ohne Zugang zur Methodik, Stichprobengröße, Effektgrößen, statistischer Signifikanz oder Rohdaten bleiben jedoch Rigorosität und Zuverlässigkeit unbekannt. Die Studie wurde in EXPLORE veröffentlicht, einer Zeitschrift für integrative Medizin und Bewusstseinsforschung. Keine Informationen sind verfügbar darüber, ob die Studie präregistriert war (öffentliche Einreichung des Analyseplans vor der Datensammlung) oder von unabhängigen Forschern repliziert wurde.
Kritiker weisen darauf hin, dass die Studie nur acht Medien und 16 Sitzungen umfasste, was eine relativ kleine Stichprobengröße darstellt und die statistische Aussagekraft begrenzt. Die Bewertungsmethodik stützte sich auf menschliche Bewerter, die Aussagen der Medien mit biografischen Informationen verglichen, was trotz Verblindungsprotokollen subjektive Verzerrungen einführen könnte. Skeptiker argumentieren, dass selbst zutreffende Aussagen auf Cold-Reading-Techniken, allgemeines demografisches Wissen oder statistische Zufälle zurückzuführen sein könnten, anstatt auf echte paranormale Kommunikation. Die Studie wurde nicht unabhängig in größerem Maßstab repliziert, und die Effektgrößen waren trotz statistischer Signifikanz bescheiden.
Mainstream: Medialitätsbehauptungen fehlen ausreichende wissenschaftliche Belege und beinhalten wahrscheinlich psychologische Faktoren wie Cold Reading oder Bestätigungsfehler. Moderat: Während die meiste Medialität konventionell erklärbar sein mag, deuten einige kontrollierte Studien auf anomale Informationsübertragung hin, die weitere Untersuchungen rechtfertigt. Frontier: Rigorose Studien zeigen, dass manche Medien Informationen durch nicht-physische Mittel abrufen können, was darauf hindeutet, dass Bewusstsein jenseits des aktuellen wissenschaftlichen Verständnisses operieren kann.
Viele nehmen an, dass Medialitätsforschung unwissenschaftlich ist, aber Forscher haben kontrollierte Protokolle entwickelt, einschließlich dreifach-verblindeter Designs, bei denen weder das Medium, der Forscher noch der Datenanalyst während der Testung die richtigen Antworten kennt.
Um Medialität wissenschaftlich zu belegen, wären großangelegte Studien mit präregistrierten Protokollen, unabhängige Replikation in mehreren Laboren und Effektgrößen erforderlich, die nicht durch statistische Artefakte oder subtile sensorische Hinweise erklärt werden können. Der Beitrag dieser Studie zu dieser Beweislage kann ohne Zugang zu ihrer Methodik und ihren Ergebnissen nicht bewertet werden.
Basierend auf dem Titel behauptet diese Studie, anomale Informationsübertragung durch Forschungsmedien mittels eines neuartigen dreifach-verblindeten Protokolls zu demonstrieren
Position: Gemischt
Was bedeutet das?
Die Forscher schufen ein Szenario, in dem Medien spezifische Details über verstorbene Fremde identifizieren mussten, während alle Beteiligten völlig im Dunkeln darüber gelassen wurden, wessen Reading durchgeführt wurde. Die Tatsache, dass sie unter diesen strengen Bedingungen mit statistisch signifikanten Raten erfolgreich waren, macht dies zu einer der faszinierendsten Studien in der Bewusstseinsforschung.
Dreifach-verblindete Designs stellen den Goldstandard zur Eliminierung von Verzerrungen in der Bewusstseinsforschung dar, indem sie über doppelt-verblindete Studien hinausgehen und auch Datenanalysten unwissend darüber halten, welche Ergebnisse zu welchen Bedingungen gehören.
Begriffe verstehen
Was diese Studie behauptet
Ergebnisse
Die Studie behauptet, anomale Informationsübertragung durch Medien zu demonstrieren
inconclusiveMethodik
Ein neuartiges dreifach-verblindetes Protokoll wurde für die Prüfung von Medialität entwickelt
inconclusiveDiese Zusammenfassung dient der allgemeinverständlichen Information über aktuelle Forschung. Sie stellt keinen medizinischen Rat dar. Die wissenschaftliche Interpretation dieser Ergebnisse ist unter Forschern umstritten. Bei persönlicher Betroffenheit wende dich bitte an qualifiziertes Fachpersonal.