Bernardo Kastrup
Biografie
Bernardo Kastrup, ein niederländischer Philosoph und Informatiker, geboren 1974, besitzt Doktorgrade in Philosophie und Informatik. Er arbeitete als Wissenschaftler bei CERN und den Philips Research Laboratories und trug zur Forschung in der Quantenfeldtheorie bei. Bekannt vor allem für den analytischen Idealismus, hat sich Kastrup intensiv mit UAP/UFO-Phänomenen auseinandergesetzt und lehnt außerirdische Ursprünge zugunsten terrestrischer oder metaphysischer Erklärungen ab. In Blogbeiträgen und Interviews rezensiert er James Fox' 'The Phenomenon' und lobt Jacques Vallées Analyse anomaler Metallproben von UFO-Orten mit einzigartigen, erduntypischen Isotopenverhältnissen. Kastrup schlägt vor, UAPs könnten biologische Entitäten, interdimensionale Wesen oder Projektionen aus einer psychischen Ebene sein, passend zu Carl Jungs Sicht von UFOs als psychische Symbole. Er kritisiert die außerirdische Hypothese und bemerkt, dass UAP-Verhalten wie Zickzackbewegungen Augenbewegungen nachahmt, was auf Einheit von Geist und Materie hindeutet. In Debatten mit Avi Loeb und Diskussionen zu Jungs Werken argumentiert er, UAPs begleiteten die Menschheit seit der Antike, nicht als Vermesser, sondern als täuschende Manifestationen eines Kernphänomens, möglicherweise erzeugt durch kollektives Bewusstsein. Wichtige Schriften umfassen 'UAPs, advanced non-human technology, and disclosure' (2023), 'UAPs and Non-Human Intelligence' (2024) und die 'ET Philosophy'-Serie. Keine direkte Beteiligung an militärischen/regierunglichen UFO-Programmen dokumentiert; seine Beiträge sind philosophische Analysen von Pilotenberichten und historischen Mustern.