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Jacques Vallée

Nationalität: FRNaNresearcher

Biografie

Jacques Fabrice Vallée (*24. September 1939 in Pontoise, Frankreich) ist ein französisch-amerikanischer Astronom, Informatiker und Risikokapitalgeber — und einer der einflussreichsten Köpfe der wissenschaftlichen UAP-Forschung. Nach Stationen am Pariser Observatorium wechselte er in die USA, wo er an der frühen Computerentwicklung (ARPANET, SRI International unter Douglas Engelbart) sowie 1963 an der ersten computerisierten Marskarte für die NASA mitarbeitete. Parallel dazu begann er UFO-Berichte systematisch zu untersuchen und entwickelte aus einer ursprünglich extraterrestrischen Lesart seine einflussreiche interdimensionale Hypothese. - Bachelor Mathematik an der Sorbonne, Master Astrophysik an der Lille University, Ph.D. Informatik an der Northwestern University (1967) - Mitarbeit an der ersten computerisierten Marskarte für die NASA (1963) und am ARPANET — Vorläufer des modernen Internets - Wechsel von der extraterrestrischen zur interdimensionalen Hypothese, die moderne UAP-Berichte mit historischer Folklore und religiösen Erfahrungen verknüpft - Vorbild für die Figur Claude Lacombe (gespielt von François Truffaut) in Spielbergs „Close Encounters of the Third Kind" (1977) - Autor von über zwei Dutzend Büchern, darunter „Passport to Magonia" (1969), „The Invisible College" (1975) und „Dimensions" (1988) - Mehrbändige Tagebuchreihe „Forbidden Science" - Weiterhin aktiv als Mitglied im Beratungsgremium der Sol Foundation Vallée ist der intellektuelle Brückenbauer zwischen Wissenschaft und UAP-Forschung: Er verbindet hochklassige Informatik-Biografie mit einer Theorie, die das Phänomen aus der reinen „Besucher-aus-dem-All"-Erzählung herausholt und in einen viel weiteren kulturhistorischen Rahmen einbettet. Diese doppelte Autorität — NASA/ARPANET einerseits, UFO-Klassiker wie „Passport to Magonia" andererseits — macht ihn für die Timeline zum zentralen Referenzpunkt jenseits der simplen ET-Hypothese.